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Die Notaufnahme des Klinikums Main-Spessart befindet sich am Standort Lohr.

 

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kompetent. menschlich. nah.

Notfallnummern

Zentrale Notaufnahme

Patienten erreichen die Zentrale Notaufnahme des Klinikums Main-Spessart Lohr über den Rettungsdienst, vom niedergelassenen Arzt eingewiesen, selbstständig oder in Begleitung ihrer Angehörigen. Die Notaufnahme ist vorrangig für die Behandlung von Patienten mit akuten Erkrankungen oder nach Unfällen vorgesehen, mit einem normalen Hausarztsystem sind wir nicht zu vergleichen.

Unsere Zentrale Notaufnahme besteht aus fünf Untersuchungszimmern mit insgesamt sieben Behandlungsplätzen, einem Gipsraum sowie einem Schockraum. Bei über 20.000 Patientenkontakten im Jahr bitten wir Sie um Verständnis, dass in „Spitzenzeiten“ auch längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Dies sind in der Regel die Mittagszeit, der frühe Abend, Mittwoch- und Freitagnachmittage

sowie die Wochenenden. Wir behandeln Notfälle jeder Art, ggf. entscheiden wir jedoch nach einer Untersuchung und Erstversorgung, dass wir Sie je nach Krankheitsbild in einer anderen Klinik vorstellen müssen (Kinderkliniken, HNO, Augenklinik, Akut-Geriatrie). Falls notwendig, kümmern wir uns um den Transport mit dem Rettungsdienst und nehmen Kontakt mit der entsprechenden Klinik auf.

Arbeitsunfälle können durch die Zulassung von Dr. med. Andreas Fleischmann – Chefarzt der Fachabteilung Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin – als Durchgangsarzt und zum Verletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften bei uns behandelt werden.

 

Wartebereich

Die Privatsphäre unserer Patienten ist uns wichtig. Wir bitten Sie um Respekt und Höflichkeit. Bitte halten Sie sich, falls Sie warten müssen, nur im Wartebereich auf. Es stehen Ihnen Getränke- und Snackautomaten zur Verfügung. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie als Patient etwas zu sich nehmen möchten, da Sie für bestimmte Untersuchungen nüchtern sein müssen.

Angehörige

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich Angehörige nur im Ausnahmefall im Untersuchungs- und Behandlungsbereich aufhalten können. In der Regel sollten sich Angehörige im Wartebereich aufhalten. Wir verstehen Ihre Sorge und nehmen Ihren Informationsbedarf sehr ernst. Die Dauer der Behandlung ist sehr schwer abzuschätzen. Wir informieren Sie bei wichtigen Veränderungen sofort.

Was passiert zuerst?

Wir erfragen Ihre konkreten Symptome bzw. befragen den Rettungsdienst, was zur Alarmierung führte und welche akuten Probleme bei der Aufnahme vorliegen. So können Sie möglichst einer Fachabteilung zugeordnet werden, ggf. erfolgt die Betreuung interdisziplinär. Alle Patienten werden im Anmeldebereich von einer Pflegekraft ersteingeschätzt. Wir verwenden hier das international anerkannte Manchester-Triage-System. So kann die Erkrankungsschwere festgestellt werden, danach richtet sich die Dringlichkeit der Behandlung.

Parallel zur Ersteinschätzung erfolgt die Erfassung Ihrer Daten an der Anmeldung entweder durch Sie selbst oder Ihre Angehörigen. Wir benötigen für Ihre Aufnahme möglichst folgende Dokumente:

  • Ihre Krankenversichertenkarte
  • Ihre Krankenhauseinweisung
  • Ihre aktuelle Medikamentenliste
  • Ausweise wie Marcumar-, Allergie-, Herzschrittmacher-, Stent- und Impfausweis
  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsurkunden

Dieses Verwaltungsverfahren zu Beginn stößt oft auf Unverständnis, ist aber zur sicheren Identifizierung und eindeutigen Zuordnung von Befunden notwendig. Ebenso sind dadurch zusätzliche Informationen erhältlich (z. B. vorherige Klinikaufenthalte, bereits hinterlegte Dokumente).

Sollten Sie aufgrund der Schwere Ihrer Erkrankung die Anmeldung nicht selbst vornehmen können und sind auch keine Angehörigen dabei, wird dieser Schritt selbstverständlich von uns übernommen.

Wer sind Ihre Ansprechpartner?

Nach Zuordnung zu einer Fachabteilung werden Sie je nach Dringlichkeit entweder in den Wartebereich oder zu einem Behandlungsplatz gebracht. Am Behandlungsplatz betreuen Sie eine Pflegekraft der Notaufnahme sowie ein Arzt der zuständigen Fachabteilung. Wichtige Notfalluntersuchungen wie Laboruntersuchungen, EKG, Blutdruck- und Temperaturmessung werden durch die Pflegekraft durchgeführt und dem Arzt sofort mitgeteilt. Nach der ärztlichen Untersuchung können anschließende Untersuchungen wie Röntgen, Computertomografie und Sonografien (Ultraschall) bei Bedarf sofort durchgeführt werden. Nach Erheben und Auswertung aller Befunde sowie der Diagnosestellung empfehlen wir Ihnen entweder die stationäre Aufnahme oder entlassen Sie nach der Erstbehandlung in die weitere ambulante Betreuung. Sie erhalten bei Entlassung einen Kurzarztbrief sowie alle nötigen Unterlagen zur Weiterbehandlung durch den Haus- oder Facharzt.

Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Wir nehmen nicht an der kassenärztlichen Versorgung teil, deshalb können wir keine Kassenrezepte ausstellen. Aus den gleichen Gründen ist es uns nicht möglich, eine Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich ebenfalls an Ihren Hausarzt.

TraumaNetzwerk Nordbayern

Das Klinikum Main-Spessart Lohr ist als lokales Traumazentrum im TraumaNetzwerk Nordbayern zertifiziert. In unserem Schockraum versorgen wir Schwerverletzte mit einem speziell trainierten Team aus Ärzten und Pflegekräften. Innerhalb weniger Minuten sorgen wir für die optimale Diagnostik und Therapie.

Zertifizierte Stroke-Unit und TRANSIT-Stroke

Am Klinikum Main-Spessart stehen sieben Betten in der zertifizierten Stroke-Unit zur Verfügung. Es besteht eine telemedizinische Anbindung überregional im Rahmen des TRANSIT-Stroke-Netzwerkes.

Sprechstunden

Wir bieten ebenfalls Fachsprechstunden der verschiedenen Fachbereiche Proktologie, Arbeitsunfälle (BG), Hernien und Unfallchirurgie/Orthopädie an.

Termine vereinbaren Sie bitte am besten telefonisch unter Telefon: 09352 505-7201.

 

Informationsmaterial

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