112

Rettungsdienst

112

Feuerwehr

110

Polizei

   
   

116 117

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

089 19240

Giftnotrufzentrale

0800 1 11 01 11
0800 1 11 02 22

Telefonseelsorge

   
   

09352 / 505 - 0

Klinikum Standort Lohr

09391 / 502 - 0

Klinikum Standort Marktheidenfeld

 

 

 

Die Notaufnahme des Klinikums Main-Spessart befindet sich am Standort Lohr.

 

Schließen

Language:

kompetent. menschlich. nah.

Notfallnummern

Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin

Gelenkerhaltende Operationen

Alle Gelenke des menschlichen Körpers unterliegen einem altersbedingten Verschleiß, der oftmals den Ersatz durch
ein künstliches Gelenk (Endoprothese) erforderlich macht. Es gibt im Vorfeld jedoch verschiedene Möglichkeiten,
einen solchen Gelenkersatz hinauszuzögern oder zu vermeiden. Insbesondere am Hüft- und Kniegelenk können
angeborene oder durch Unfälle erworbene Fehlformen (Deformitäten) des Knochens, Knorpeldefekte, Sehnenabrisse oder Bandverletzungen, die zur Instabilität des Gelenkes führen, erfolgreich mittels Gelenkspiegelung (Arthroskopie) oder offener Operation behandelt werden. Am Hüftgelenk ist dies z. B. beim Engpasssyndrom (lmpingement) oder der unzureichenden Ausbildung der Gelenkpartner (Dysplasie) schon im Kindes-, Jugend- oder frühen Erwachsenenalter sinnvoll. Am Kniegelenk bestehen durch Knorpelverpflanzung (KnochenKnorpel-Transplantation) oder Korrektur der Beinachse (Umstellungsosteotomie) auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Möglichkeiten des Gelenkerhaltes. Nahezu all diese Verfahren werden in unserem Haus durchgeführt.

 

Hüftgelenksarthrose – Gelenkersatz und Wechseloperation

Der Begriff "Arthrose" beschreibt die Abnutzung des Hüftgelenkes im Laufe des Lebens. Daneben gibt es weitere Ursachen wie z. B. rheumatoide Arthritis, Hüftdysplasie, erlittener Schenkelhals- und Hüftpfannenbruch, Hüftkopfnekrose, kindliche Hüfterkrankungen (M. Perthes). Im Röntgenbild lassen sich die Zeichen einer Arthrose eindeutig nachweisen. Bei entsprechenden Beschwerden ist der Ersatz des Hüftgelenkes angezeigt. In den meisten Fällen wird ein solcher Ersatz minimalinvasiv (weichteil- und muskelschonend) über einen kurzen Schnitt von vorne (AMIS®) durchgeführt. Je nach Beschaffenheit des Knochens können zementfreie oder zementierte Prothesen eingesetzt werden. Die Standzeiten der heutigen modernen Prothesen (Stahl oder Titan) liegen bei etwa 10-15 Jahren. Nach dieser Zeit ergibt sich bei Lockerungen die Notwendigkeit, Prothesenteil- oder Komplettwechsel durchführen zu müssen. Auch diese werden in unserem Hause seit Jahren in steigender Anzahl erfolgreich durchgeführt.

 

Kniegelenksarthrose – Kniegelenkersatz und Wechseloperation

Wenn Arthroseschmerzen des Kniegelenkes z. B. durch eine gelenkerhaltende Umstellungs-Osteotomie nicht behoben werden können und der Leidensdruck des Patienten unerträglich wird, besteht die Indikation zur Implantation einer totalen oder Teil-Kniegelenks-Endoprothese. Das Alter spielt beim Entscheidungsprozess eine eher sekundäre Rolle. Der Oberflächenersatz ist eine sehr häufige Operation in Deutschland. In unserer Abteilung werden nur Prothesentypen verwendet, die weltweit häufig eingesetzt werden und mit denen bisher überragende Langzeitergebnisse erzielt werden konnten. Trotz der insgesamt guten Langzeitergebnisse kommt es immer wieder zu Lockerungen vor allem der Schienbeinkomponente. Es wird dann eine aufwendige Wechseloperation notwendig. Unsere Operateure verfügen hier über bestes Know-How.

 

Schulterchirurgie

Schulterschmerzen haben ihre differenzierte Ursache. Durch exakte klinische Untersuchung und zusätzliche bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall und Kernspintomografie besteht die Möglichkeit, die Ursache weitgehend einzugrenzen. In vielen Fällen kann durch einen arthroskopischen Eingriff oder eine offene Operation mit kleinem Schnitt (mini-open) Abhilfe geschaffen werden. Beide Methoden ermöglichen z. B. die Schulterkappensehne bei Abriss (Rotatorenmanschetten-Ruptur) wieder herzustellen oder den abgerissenen Pfannenrand nach Gelenkverrenkung (Luxation) zu refixieren (Bankart-Operation). Bei der Omarthrose (Arthrose des Schultergelenkes) kann das Gelenk teilweise oder vollständig (Kopf und Pfanne) ersetzt werden.

 

Knochen- und Gelenkbrüche

Als Abteilung für Unfallchirurgie bieten wir alle gängigen etablierten, modernen Operationsverfahren (Nagelung, winkelstabile Plattensysteme, etc.) auch bei komplizierten offenen und geschlossenen Knochenbrüchen an. Das operative Spektrum umfasst die Versorgung sämtlicher Knochen und Gelenke, insbesondere des Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenkes sowie des Hüft-, Knie- und Sprunggelenkes. Ebenso werden Knochenbrüche und Verletzungen der Hand, der Finger und des Fußes regelhaft versorgt. In Abhängigkeit der Verletzungsschwere, des Alters und Wohnorts können viele Eingriffe inzwischen auch ambulant durchgeführt werden.

 

Alterstraumatologie

Der ältere Mensch mit seinen besonderen Bedürfnissen bedarf bei Verletzungen besonderer spezialisierter Behandlung. Unser Krankenhaus weist hier ein einzigartig durchgehendes interdisziplinäres Konzept auf: von der Notfallbehandlung in unserer Zentralen Patientenaufnahme zur operativen Versorgung, über die internistische Behandlung von Begleit- und Grunderkrankungen bis zur Frührehabilitation in unserer hauseigenen Geriatrie. Typische Verletzungen älterer Menschen sind Oberarmkopfbrüche, Handgelenksbrüche, die hüftgelenknahen Oberschenkelbrüche inklusive periprothetischer Brüche (Knochenbrüche in der Nähe bereits eingesetzter Hüft- und Knieprothesen) und Wirbelkörperbrüche. Unser gemeinsames Ziel ist es dabei, Unfallverletzte fortgeschrittenen Alters mit allen Mitteln dabei zu unterstützen, ihre Selbstständigkeit so schnell und so weitgehend wie möglich wiederzugewinnen.

 

Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie

Die stetige Zunahme der Lebenserwartung der Bevölkerung und somit die Zunahme der an Osteoporose Erkrankten (Abnahme der Knochendichte und -festigkeit) bedingt eine hohe Anzahl an Wirbelkörper- und Beckenbrüchen, die oft sogar spontan auftreten. Häufig ist die ausgeprägte Schmerzsymptomatik durch eine alleinige konservative Therapie (Schmerzmittel, Korsett, Krankengymnastik) nicht ausreichend beherrschbar und der Patient deshalb immobil. In vielen Fällen kann durch eine Aufrichtung und Stabilisierung der gebrochenen Wirbelkörper mit Zement geholfen werden (BallonKyphoplastie). Auch Beckenbrüche können durch Einbringen stabilisierender Schrauben oder Zement gut behandelt werden, so dass der Patient frühstmöglich wieder mobil wird. Diese Operationen an der Wirbelsäule und am Becken sind oft risikoarm über kleine Hautschnitte durchführbar. Selbstverständlich können in unserer Abteilung auch unfallbedingte Verletzungen der Wirbelsäule beim jungen Menschen konservativ oder operativ durch winkelstabile Stab-Schrauben-Systeme behandelt werden.

 

Fuß- und Handchirurgie

Im Bereich der Fußchirurgie werden sämtliche, oft mit dem Alter erworbene, schmerzhafte Fehlstellungen im Bereich des Vorfußes wie Hallux valgus, Krallenzehen etc. operativ behandelt. Außerdem werden bei uns häufig auftretende Erkrankungen im Bereich der Hand wie der schnellende Finger, das Karpaltunnelsyndrom und die Daumensattelgelenksarthrose (Rhizarthrose) behandelt.

 

Sportmedizin

Mit der Verbreitung von Trendsportarten steigt die Zahl von Sportverletzungen in allen Altersstufen stetig an. In unserer Abteilung werden unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. A. Fleischmann (Zusatzbezeichnung Sportmedizin) sämtliche allgemeinen und sportartspezifischen Verletzungen des Bewegungsapparats behandelt. Spezialisierungen sind hierbei neben der Versorgung von Knochenbrüchen aller Art insbesondere Bandverletzungen des Schulter-, Knie- und Sprunggelenkes (Rotatorenmanschettenrekonstruktion und Kreuzbandersatz). Je nach Art der Verletzung können diese dann arthroskopisch oder minimalinvasiv (z. B. Achillessehnennaht) therapiert werden. 

Arbeits- und Schulunfälle

Die Berufsgenossenschaften ermächtigen, Arbeits- und Schulunfälle zu versorgen. Sie können sich im notwendigen Fall zu jeder Tag- und Nacht-Zeit in unserer Zentralen Patientenaufnahme vorstellen. Ebenso erstellen wir Gutachten im Auftrag der Berufsgenossenschaften und Versicherungen.

 

Fort- und Weiterbildung

Unsere Fachabteilung besitzt eine Weiterbildungsermächtigung.

Weitere Infos erhalten Sie hier:

Facharztweiterbildung

 

Sprechzeiten

Termin: nach Vereinbarung
Telefon: 09352 / 505 - 7200

 

Zurück zum Anfang